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Stephan Leuenberger

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1.Von der Herkunft und die alten Bürgerorte

Die nachstehenden Ausführungen über die Bürgerorte der Familien mit Nachnamen Leuenberger stützen sich auf das  Schweizerische Familiennamenbuch und auf einen Aufsatz von Toni Siegenthaler, „Von der Entstehung und Entwicklung des Heimatrechtes im Kanton Bern“, erschienen in der Zeitschrift für Zivilstandswesen. Als alte Bürgerorte werden jene Orte bezeichnet die vor 1800 Familien mit Namen Leuenberger im Bürgerrecht hatten. Zu den nachfolgenden Darstellungen bilden die Bürgerorte Kölliken und Staffelbach im Kanton Aargau die Ausnahme.

 

Dürrenroth, Heimiswil, Huttwil, Kölliken, Lauperswil, Leimiswil, Melchnau, Reisiswil, Rohrbach, Rohrbachgraben, Rüederswil, Rütschelen, Staffelbach, Trachselwald, Walterswil, Wangenried, Wynigen und Wyssachen. Bei allen anderen Orten handelt es sich um Einbürgerungen nach 1900 oder um Zwangseinbürgerungen.

 

Die Bürgerorte lassen sich unter verschiedenen Kriterien einordnen: A. Geographische Gliederung, nach den Flüssen Emme, Langete/Roth und Önz. B. Gliederung nach den alten Landvogteien vor 1798, Landvogtei Aarwangen, Landvogtei Wangen, Landvogtei Burgdorf und Trachselwald. Berücksichtigen wir noch die alten Landgerichte, liegt ein grosser Teil im Landgericht Murgental und Teile im Landgericht Ranflüh. Beide Gerichtsbezirke sind ein Teil des Rektorates Burgund und bilden später zusammen mit Anderen die Grafschaft Burgund—heute z. T. das Oberaargau. C. Gliederung nach den alten Kirchhören vor 1897.

 

Untersuchungsgebiet waren in Bezug auf die Familien Leuenberger von Leimiswil die Kirchenbücher der Kirchgemeinden und Zivilstandskreisen Rohrbach Melchnau, Madiswil, Lotzwil, Walterswil, Dürrenroth, Affoltern und Ursenbach. Die älteste Eintragung stammt aus dem Jahr 1533 in Walterswil. Die Eintragungen wurden von den Pfarrern gehandhabt, leider sehr lückenhaft. Mädchennamen bei Eheschliessungen und Ortsangaben fehlen fast ausschliesslich. Erst etwa um 1600 beginnen die Pfarrer eine sorgfältigere Registerführung. Es können deshalb keine greifbaren Rückschlüsse gezogen werden. Auf der anderen Seite haben wir Kenntnis von diversen Urkunden. Die lockere Regelmässigkeit lässt ebenfalls keine beweisbaren Verbindungen zu.  Über sämtliche Daten, von denen wir vor 1600 Kenntnis haben, müssen als Vorgeschichte betrachtet werden. 

In Bezug auf die Familien Leuenberger von Leimiswil müssen wir uns also auf die Streitigkeiten mit dem Landvogt von Aarwangen im Jahre 1643 verlassen und davon ausgehen, dass die Notizen in den Prozessakten zutreffen und Ulli Löüwenberger der Müller im Lindenholz in Walterswil geboren war.

 

Die Urkundensammlung „Fontes rerum bernensium“ nennt  ab 1257 in verschiedenen  Urkunden Personen mit dem Zunamen Leuenberger die Bürger der Stadt Burgdorf waren. (Einige dieser Urkunden sind im Teil „Geschichtliches“ besprochen). Die Stadt Burgdorf hat schon relativ früh begonnen Freie Landleute aus der Umgebung und insbesondere aus der Gegend Wynigenberge, Lueg und Heimiswil als sogenannte Ausburger aufzunehmen. Diese Personen waren zwar Bürger der Stadt, wohnten aber weiterhin auf dem Land. Die Bezeichnung der Anhöhe Kaltacker als Leuen und die beiden Leueneggen bei Heimiswil sind Hinweise auf die Herkunft jener Personen die in diesen Urkunden als Zeugen walten und in einem Fall als Verkäufer. 

Herbst in der Region Leumberg-Mistelberg

Foto Stephan Leuenberger Oktober 2007